5 Tipps für energiesparendes Heizen (nicht nur) im Winter mit einer Wärmepumpe

20. 11. 2025

Wir stellen Ihnen fünf einfache Tipps vor, die auf langjährigen Erfahrungen und den Empfehlungen unserer Techniker basieren.

Eine Wärmepumpe kann ein Haus mit minimalem Energieverbrauch heizen und kühlen – und das völlig automatisch. Damit sie jedoch so effizient wie möglich arbeitet, lohnt es sich, einige Grundsätze zu kennen, die helfen, den Verbrauch niedrig zu halten und gleichzeitig den Komfort zu steigern.

Wir präsentieren Ihnen fünf einfache Tipps, die auf langjähriger Erfahrung und den Empfehlungen unserer Techniker basieren.

1) Stabile Temperatur statt Umschalten zwischen Betriebsmodi

Bei Wärmepumpen gilt die goldene Regel: je gleichmäßiger der Betrieb, desto sparsamer das Ergebnis. Verwenden Sie keine unnötigen Zeitprogramme für die Heizung – diese sind eher für Gebäude mit unterbrochenem Betrieb gedacht. Ein gut gedämmtes Haus hat eine hohe thermische Trägheit, und die Temperatur sinkt darin nur langsam. Wenn das System nach einer Pause auf eine höhere Leistung umschaltet, muss es das Wasser auf eine höhere Temperatur aufheizen, oft sogar mit Hilfe einer Zusatzquelle, wodurch sich der Energieverbrauch im Gegenteil erhöht.

Eine dauerhafte Senkung der Temperatur um 1 °C bringt eine Einsparung von bis zu 7 % der Kosten. Und wenn Sie Thermostatköpfe oder Raumthermostate verwenden, halten Sie in allen Räumen eine ähnliche Temperatur ein. Zu große Unterschiede zwingen das System, mehr zu arbeiten – der ideale Unterschied liegt bei bis zu 6 °C (z. B. Schlafzimmer 18 °C, Badezimmer 24 °C).

2) Warmwasser, das keinen Strom verbraucht

Bei der Warmwasserbereitung lohnt es sich, eine angenehme Temperatur von 45–48 °C beizubehalten. Eine höhere Einstellung führt zu unnötig hohen Wärmeverlusten und damit zu höheren Rechnungen. In Häusern mit ausgedehnten Warmwasserleitungen ist häufig eine Zirkulationspumpe installiert, die das Wasser in den Rohren ständig warm hält. Genau diese kann jedoch ein großer Energiefresser sein – insbesondere, wenn die Leitungen nicht gut isoliert sind. Betreiben Sie die Zirkulation daher nur dann, wenn Sie das Warmwasser tatsächlich nutzen – z. B. morgens und abends. Dabei helfen Ihnen ein Zeitprogramm oder die Funktion zum sofortigen Start der Zirkulationspumpe. Und wenn Sie wissen, dass Sie mehr Warmwasser als gewöhnlich benötigen (z. B. beim Baden der Kinder oder bei ausgiebigem Duschen), nutzen Sie die Funktion zur einmaligen Warmwasserbereitung – das spart Zeit und Energie.

3) Lassen Sie die Pumpe auch im Sommer laufen

Die Wärmepumpe muss außerhalb der Heizperiode nicht ausgeschaltet werden. Im Sommer reicht es, auf den „Sommermodus“ umzuschalten, und die Pumpe erwärmt das Wasser sparsam, ohne den Kompressor unnötig zu starten.

Darüber hinaus können Sie einige Wärmepumpen im Sommer auch zur sanften Kühlung der Innenräume nutzen. Im Gegensatz zu einer Klimaanlage arbeitet sie nicht nach dem Prinzip der abrupten Abkühlung, sondern hält eine angenehme Temperatur dauerhaft und ohne Schwankungen aufrecht. Ein stabiler Betrieb bedeutet nicht nur einen geringeren Verbrauch, sondern auch eine längere Lebensdauer des Geräts.

4) Eine Steuerung, die Ihnen Sorgen erspart

Alle Einstellungen der Wärmepumpe können Sie ganz einfach über das Display der Inneneinheit des Reglers IR 14 oder in der App IR Client. Und wenn Sie die Wärmepumpe mit dem Internet verbinden, erhalten Sie Zugang zum Dienst RegulusRoute – Ihr System steht unter kontinuierlicher fachlicher Überwachung, und darüber hinaus erhalten Sie eine verlängerte Garantie auf den Kompressor von 7 Jahren. Wenn eine Störung auftritt und Sie den RegulusRoute-Dienst aktiviert haben, werden unsere Techniker sofort über das Problem informiert und beheben es aus der Ferne. Sie müssen also nichts überwachen – das System erledigt das für Sie.

5) Kombinieren Sie die Wärmepumpe mit Solarenergie

Eine Wärmepumpe arbeitet noch sparsamer, wenn Sie sie mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Überschüssige Solarenergie wird zur Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung genutzt, wodurch der Strombezug aus dem Netz reduziert wird. Das Ergebnis? Noch niedrigere Energiekosten und ein Haushalt, der sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch Sinn macht.

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